Archive for März, 2008

Zusammenhang von Quecksilber und Autismus

Dass das in Impfungen enthaltene Quecksilber Autismus begünstigen oder sogar verursachen kann, wird von Impfgegnern schon lange behauptet. Jetzt hat auch die US-Regierung eingeräumt, dass ein Zusammenhang zwischen Quecksilber und Autismus besteht.

Hannah hatte sich gut entwickelt, bis sie mit 18. Monaten gegen neun verschiedene Krankheiten geimpft wurde. 48h später wurde sie krank, verweigerte zu laufen und schlief nicht mehr durch. Innerhalb von drei Monaten zeigte sie Anzeichen von Autismus. Laut der US-Regierung hat die Impfung im Fall dieses Mädchens die Entwicklung von Autismus maßgeblich beeinflusst. 4.900 weitere Fälle warten darauf, vor dem US-Gericht gehört zu werden.

Mal sehen, wie diese Fälle ausgehen und welchen Einfluss das auf den Quecksilbergehalt in Impfungen haben wird. Es gibt aber auch zunehmend Impfungen ohne Quecksilber. In der Tetanusimpfung ist anscheinend oft noch Quecksilber enthalten, aber auch hier gibt es Möglichkeiten an Quecksilber freie Impfungen ranzukommen. Welcher Weg hier jedoch der beste ist, kann ich – aus Erfahrungsmangel – leider nicht sagen. Hat jemand hiermit schon Erfahrung gemacht?

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Krankenhauswahl auf Mallorca

Von Deutschland kennt man, dass man sich vor der Geburt verschiedene Kranken- oder Geburtshäuser anschaut und sich dann für eines entscheidet, wo die Geburt stattfinden soll. Hier auf Mallora läuft das etwas anders – zumindest in der Praxis. So etwas wie Geburtshäuser gibt es gar nicht, sondern entweder Krankenhaus oder Hausgeburt. Einen sehr bekannten Geburtshelfer hier auf Mallorca hatte ich schon in meinem Artikel Heilpraktiker & Geburtshelfer genannt und empfohlen. Doch die meisten Frauen hier auf der Insel gehen für die Geburt in ein Krankenhaus. Ist man privat versichert, kann man sich ein (privates) Krankenhaus aussuchen, so wie man das aus Deutschland kennt. Wenn man aber mit der Seguridad Social (staatliche Versicherung) versichert ist, dann wird einem – je nach Wohnort – ein Krankenhaus zugewiesen. Dass man aber auch hier eigentlich das Recht hat zu wählen, sagt einem fast keiner. Wir hatten mit vielen verschiedenen Leuten gesprochen, darunter Hebammen, Frauenärzte, Mitarbeiter in Gesundheitszentren (Centros de Salud), und immer hieß es zuerst, man könne nicht wählen und müsse auf jeden Fall zu dem zugewiesenen Krankenhaus gehen. Aber nach langem Bohren haben uns doch alle gesagt, dass man offiziell das Recht zur freien Wahl hat und von einem anderen („nicht zuständigen“) Krankenhaus nicht abgewiesen werden kann.

Ich denke da muss man ein bisschen hartnäckig sein und sich davor vorallem darüber im Klaren sein, was man eigentlich will. Wir wollten z.B. nicht zu dem uns zugewiesenen Krankenhaus Son Dureta gehen, sondern lieber in das neuere Son Llàtzer. Gründe hierfür waren unter anderem, dass es in Son Llàtzer einige deutsch und englisch sprechende Hebammen gibt, dass es Einzelzimmer hat, man mit dem Wehenschreiber nicht ans Bett gebunden ist, sondern man noch umher laufen kann, es ein Zimmer mit Gymnastikbällen, Matten etc. gibt und dass alles im Allgemeinen viel neuer und wärmer ist. Als wir also in Son Llatzer ankamen, war mein Muttermund leider erst 1cm geöffnet (und erst mit 3cm wird man im Krankenhaus behalten). So wurde uns gesagt, dass wir wieder nach Hause gehen und das nächste Mal zu dem für uns zuständigen Krankenhaus gehen sollen. Wir versuchten mit den Krankenschwestern zu reden, zu argumentieren, aber sie blieben hart. Es war wirklich schwerer, als wir uns das erhofft hatten. Und da wir letzten Endes ein bisschen Angst hatten, vielleicht nicht so gut behandelt zu werden, würden wir erneut dort aufkreuzen, entschieden wir uns, das nächste Mal dann doch zu „unserem“ Krankenhaus zu gehen. Aber nach einer Geburt in Son Dureta kann ich mit Gewissheit sagen, dass wir beim nächsten Mal entweder mehr kämpfen (und einfach ein zweites oder auch drittes Mal nach Son Llàtzer fahren) oder gleich eine Hausgeburt machen werden. Klarstellen muss ich jedoch, dass die Betreuung in Son Dureta sicherlich professionell war (hierfür ist dieses Krankenhaus auch bekannt), aber es hat einfach nicht unseren Vorstellungen einer natürlichen Geburt entsprochen. Ich denke, hier kommt es wirklich auf die persönlichen Erwartungen an.

Ich wollte Euch mit diesem Artikel einfach etwas ermutigen, Euch mehr für Euer Recht der Krankenhauswahl einzusetzen. Ich werd’s das nächste Mal auch machen… 🙂

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