Archive for Ernährung

Marmeladen-Rezept ohne Zucker

Endlich habe ich ein zuckerfreies und dazu SEHR einfaches Marmeladen-Rezept gefunden. Besser gesagt wurde es mir von unserer Verkäuferin im Bioladen verraten. Insgesamt hat dieses Rezept nur zwei Zutaten: Obst und Agavendicksaft. Hört sich doch gesund an, oder?!

Also, hier das Rezept.

Zutaten:

500 gr. Obst

200-300 gr. Agavendicksaft (je nachdem wie süß das Obst ist und wie süß Ihr die Marmelade haben wollt)

Schale einer (unbehandelten) Zitrone (in möglichst einem Stück abgeschnitten)

Zubereitung:

Obst mit dem Agavendicksaft und der Zitronenschale in einen Topf geben und auf mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren kochen, so dass das Wasser verdampft und eine Marmeladenkonsistenz erreicht wird. Wenn die Marmelade noch nicht süß genug ist, einfach mehr Agavendicksaft hinzugeben. Zum Schluss die Zitronenschale herausnehmen (diese übernimmt die Rolle von Geliermitteln), in Gläser füllen, gut verschließen und, wenn sie länger halten soll, die Gläser in einen Topf mit kaltem Wasser stellen (sie müssen vom Wasser bedeckt sein), zum Kochen bringen, ca. 1/2 – 1 Stunde köcheln lassen, Herd abstellen und im Wasser abkühlen lassen.

Es braucht (wenn man nicht das Glück hat, eine Thermomix zu besitzen) vielleicht etwas Zeit, aber am Schluss hat man eine gesunde und zuckerfreie Marmelade. 🙂

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Vanillesoßen-Rezept ohne Zucker

Heute bekommt Ihr ein zuckerfreies Vanillesoßenrezept, das mir von Naturfreund zugeschickt wurde und sowohl zu unserem zuckerfreien Apfelkuchen als auch zum zuckerfreien Apfelstrudel passt.

Zutaten:

1/2 Vanilleschote

1/2 l Milch

1-2 Eßl. Speisestärke

1Prise Salz

1 Eigelb

Zubereitung:

Vanilleschote aufschneiden und das Mark mit einem Messer herauskratzen. 5Eßl. Milch mit der Stärke verrühren, den Rest Milch mit der ausgekratzten Vanilleschote, dem Vanillemark und einer Prise Salz aufkochen.

Die Speisestärke-Milchmischung und das geschlagene Eigelb in die aufgekochte Milch geben und verquirlen. Herd ausschalten und die Soße noch 1/2 min. nachköcheln lassen, dabei mehrmals umrühren.

Am besten warm servieren.

Vielen Dank, Naturfreund! Jetzt können wir unseren gesunden Apfelkuchen und Apfelstrudel mit einer gesunden Vanillesoße noch verfeinern. 🙂

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Agavendicksaft als gesunde Alternative zum Zucker

Agavendicksaft ist mit seinem milden Geschmack ein gesundes Süßungsmittel sowohl für Getränke und Speisen als auch für Backwaren, Desserts und Müslis. Der Dicksaft wird aus dem Pflanzensaft der Agave gewonnen und ein gesunder Zuckerersatz – ganz besonders für Babys.

Ausprobiert habe ich den Agavendicksaft schon auf dem Frühstücksbrot, im Joghurt und im Tee. Jetzt will ich versuchen, auch damit zu backen. Ich halte Euch auf dem Laufenden…

Aber auch dieses Süßungsmittel sollte – auch wenn natürlich und gesund – in Maßen verwendet werden. Dicksaft ist nichts anderes als konzentrierter Fruchtsaft und enthält daher auch mehr Zucker als reiner Fruchtsaft. Und ich denke – ob natürlich oder nicht – wir sollten unseren Körper nicht übermäßig mit Zucker bombadieren. Aber da muss auch jeder auf seinen eigenen Körper hören. Ich habe gemerkt, dass ich mich bei gesunden Zuckern nicht überesse, da mein natürliches Sättigungs- und Befriedigungsgefühl rechtzeitig eintritt… etwas, das ich von Industriezuckerwaren nicht kenne (hier habe ich sogar oft das Gefühl immer mehr essen zu müssen – siehe Zucker als Suchtmittel in Zucker bei Babys – ja oder nein?!).

Wie gesagt, ich werde mich in den nächsten Tagen mal ans Backen mit Agavendicksaft trauen und hoffe, Euch ein paar weitere gesunde Backrezepte ohne (Industrie-)Zucker präsentieren zu können.

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Zitronenkuchen bzw. Zitronenmuffins ohne Zucker

Habe gerade meinen ersten zuckerfreien Zitronenkuchen aus dem Ofen geholt. Er duftet herrlich nach Zitrone und sieht nach einem „echten“ Trockenkuchen aus. Um das Ergebnis gleich probieren zu können, habe ich ein Muffinförmchen mit etwas Teig gefüllt (denn der Kuchen ist für heute Abend). Morgen zum Grillen mache ich anstelle von Zitronenkuchen einfach ein paar Zitronenmuffins.

Mein Mann, unser Sohn und ich haben uns den ersten Zitronenmuffin brüderlich geteilt und sind alle von dem leckeren (und dazu gesunden!) Ergebnis begeistert. Die leichte Süße und der natürliche Geschmack von Zitrone harmonieren ganz hervorragend. So wie auch die anderen Kuchen ohne Zucker, ist auch dieser etwas saftiger und vielleicht nicht ganz so luftig innen wie dessen Zuckerversion (was ich aber nicht störend finde).

Zusatz: Bei meinen Zitronenmuffins habe ich das Rezept heute etwas geändert. Und zwar habe ich 2/3 Vollkornmehl und 1/3 Stärkemehl (Maizena) benutzt, um den Kuchen luftiger zu machen. Und ich muss sagen, es hat super geklappt. Also, wenn Ihr den Kuchen lieber saftiger möchtet, solltet Ihr NUR Vollkornmehl verwendet. Wenn Ihr es aber luftiger mögt, dann einen Teil der Mehlmenge mit Stärkemehl ersetzen.

So, hier nun das Rezept…

Zutaten:

300 gr. (Vollkorn-)Mehl (oder 200 gr. Vollkornmehr, 100 gr. Stärkemehl)

1 Pck. Backpulver

25 Datteln

125 ml. Milch

125 gr. Butter

3 Eier

2 (ungehandelte) Zitronen

Zubereitung:

Datteln, Milch, Butter und drei Eigelb kräftig pürieren. Mehl mit Backpulver vermischen und mit der geriebenen Zitronenschale unter die Masse rühren. Zum Schluss die drei zu Eischnee geschlagenen Eiweiß unter die Masse heben. Kuchenform fetten, Masse darin verteilen und bei ca. 175ºC 1 1/4 Stunden backen.

Guten Appetit beim vielleicht ersten zuckerfreien UND gesunden Zitronenkuchen der Welt!!!

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Zuckerfreie Marmelade

Marmelade ohne Zucker (UND ohne synthetische Süßstoffe) ist kaum zu finden. Auch die Biomarmeladen haben normalerweise (Rohr-)Zucker. Rohzucker ist wahrscheinlich schon gesünder als weißer Zucker. Aber wenn es auf (natürliche Weise!) auch ganz ohne Haushaltszucker geht – besser!
Die bis jetzt einzige zuckerfreie Marmelade, die ich finden konnte, ist von St. Dalfour „Frucht-Rhapsodie“. Es gibt sie in 16 verschiedenen Geschmacksrichtungen: Waldbeeren, Blaubeeren, Organge… Wir haben diese Marmelade schon in Deutschland gekauft (damals bei Penny) und sie jetzt auch hier in einem stinknormalen Supermarkt gefunden. Ein Glas mit knapp 300gr. kostet hier rund 2€. In Deutschland war sie, wenn ich mich recht erinnere, etwas teurer, aber immer noch erschwinglich.
Falls es Euch interessiert, schreibe ich Euch mal die Zutaten der Heidelbeermarmelade auf, die ich gerade hier vor mir stehen habe: Wilde Heidelbeeren (50%), ungesüßtes Traubensaftkonzentrat, Geliermittel Fruchtpektin. Das war’s. Solche kurzen und bündigen Zutatenlisten gefallen mir!!! 🙂
Endlich eine zuckerfreie, natürliche und gesunde Marmelade!

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Was ist gesünder: Rohmilch vs. pasteurisierte Milch

Ich bin heute Nachmittag über einen Artikel zu Rohmilch vs. pasteurisierte/homogenisierte Milch gestoßen. Jetzt habe ich versucht, im Internet brauchbare Informationen hierzu zu finden und mir so eine eigene Meinung zu bilden. Wie immer: ein sehr schweres Unterfangen!

Beide Seiten haben überzeugende Argumente: Die Rohmilch-Trinker sagen zum Beispiel, dass in der rohen Milch noch die gesamten Nährstoffe enthalten sind, inklusive des (gesunden) Fettes. Dem setzen die Verteidiger der pasteurisierten/homogenisierten Milch unter anderem entgegen, dass genau diese rohe Milch, da nicht pasteurisiert, zum einen Nährboden für viele Bakterien und, da nicht homogenisiert, zum anderen schwer verdaulich ist. Macht für mich alles Sinn… Leider bringt mich das in meiner Meinungsbildung nicht viel weiter.

Zwei Aspekte überzeugen mich jedoch eher von der Rohmilch:

1. Rohmilch ist natürlicher/naturbelassener.

2. Die Milchindustrie verdient an pasteurisierter Milch, nicht an Rohmilch (Rohmilch ist nur einen Tag haltbar, deshalb wird für die gesamten Milchprodukte in unseren Kühlregalen pasteurisierte Milch verwendet).

Ich werde mal versuchen, an (biologische!) Rohmilch dran zu kommen und einfach zu testen. Vielleicht sagt mir ja dann mein Körper was besser für ihn ist..

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Apfelkuchen-Backrezept ohne Zucker

Diesmal möchte ich mein neues zuckerfreies Apfelkuchen-Rezept vorstellen. Natürlich können anstelle von Äpfeln auch z.B. Zwetschken, Aprikosen, Erdebeeren o.Ä. verwendet werden. Ich bin ganz begeistert wie lecker so ein Obstkuchen ohne Zucker sein kann (und alle, die den Kuchen probiert haben, stimmen mir hier zu)!

Zutaten (für eine runde Kuchenform von ca. 30cm Durchmesser):

150 gr. (Vollkorn-)Mehl

2 TL Backpulver

4-5 Äpfel

ca. 15 Datteln (ca. 20 Min. in Wasser eingeweicht)

2 Eier

100 gr. Butter

Zimt

Wahlweise: Rosinen, gehackte Walnüsse

Mehl und Backpulver mischen und auf die Seite stellen. Äpfel schälen und nach Wunsch schneiden (Scheiben, Viertel…). Datteln mit Eiern und Butter klein pürieren und mit Mehl-Backpulvermischung zu einem Teig verarbeiten. In eine gefettete Backform geben und verteilen (es sollte ein Rand von 1-2cm geben). Zur Hilfe kann man hierzu einen Esslöffel nehmen, den man vor jedem Streichen kurz in kaltes Wasser tunkt (so klebt der Teig nicht an). Äpfel nach Belieben darauf verteilen, kräftig Zimt darüber geben und möglicherweise Rosinen und/oder Walnüsse. Bei 180ºC ca. 45min. backen.

Jetzt bin ich gespannt, wie Euch dieser zuckerfreie Apfelkuchen schmeckt…

Gutes Gelingen!!!

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