Zitronenkuchen bzw. Zitronenmuffins ohne Zucker

Habe gerade meinen ersten zuckerfreien Zitronenkuchen aus dem Ofen geholt. Er duftet herrlich nach Zitrone und sieht nach einem „echten“ Trockenkuchen aus. Um das Ergebnis gleich probieren zu können, habe ich ein Muffinförmchen mit etwas Teig gefüllt (denn der Kuchen ist für heute Abend). Morgen zum Grillen mache ich anstelle von Zitronenkuchen einfach ein paar Zitronenmuffins.

Mein Mann, unser Sohn und ich haben uns den ersten Zitronenmuffin brüderlich geteilt und sind alle von dem leckeren (und dazu gesunden!) Ergebnis begeistert. Die leichte Süße und der natürliche Geschmack von Zitrone harmonieren ganz hervorragend. So wie auch die anderen Kuchen ohne Zucker, ist auch dieser etwas saftiger und vielleicht nicht ganz so luftig innen wie dessen Zuckerversion (was ich aber nicht störend finde).

Zusatz: Bei meinen Zitronenmuffins habe ich das Rezept heute etwas geändert. Und zwar habe ich 2/3 Vollkornmehl und 1/3 Stärkemehl (Maizena) benutzt, um den Kuchen luftiger zu machen. Und ich muss sagen, es hat super geklappt. Also, wenn Ihr den Kuchen lieber saftiger möchtet, solltet Ihr NUR Vollkornmehl verwendet. Wenn Ihr es aber luftiger mögt, dann einen Teil der Mehlmenge mit Stärkemehl ersetzen.

So, hier nun das Rezept…

Zutaten:

300 gr. (Vollkorn-)Mehl (oder 200 gr. Vollkornmehr, 100 gr. Stärkemehl)

1 Pck. Backpulver

25 Datteln

125 ml. Milch

125 gr. Butter

3 Eier

2 (ungehandelte) Zitronen

Zubereitung:

Datteln, Milch, Butter und drei Eigelb kräftig pürieren. Mehl mit Backpulver vermischen und mit der geriebenen Zitronenschale unter die Masse rühren. Zum Schluss die drei zu Eischnee geschlagenen Eiweiß unter die Masse heben. Kuchenform fetten, Masse darin verteilen und bei ca. 175ºC 1 1/4 Stunden backen.

Guten Appetit beim vielleicht ersten zuckerfreien UND gesunden Zitronenkuchen der Welt!!!

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Zuckerfreie Marmelade

Marmelade ohne Zucker (UND ohne synthetische Süßstoffe) ist kaum zu finden. Auch die Biomarmeladen haben normalerweise (Rohr-)Zucker. Rohzucker ist wahrscheinlich schon gesünder als weißer Zucker. Aber wenn es auf (natürliche Weise!) auch ganz ohne Haushaltszucker geht – besser!
Die bis jetzt einzige zuckerfreie Marmelade, die ich finden konnte, ist von St. Dalfour „Frucht-Rhapsodie“. Es gibt sie in 16 verschiedenen Geschmacksrichtungen: Waldbeeren, Blaubeeren, Organge… Wir haben diese Marmelade schon in Deutschland gekauft (damals bei Penny) und sie jetzt auch hier in einem stinknormalen Supermarkt gefunden. Ein Glas mit knapp 300gr. kostet hier rund 2€. In Deutschland war sie, wenn ich mich recht erinnere, etwas teurer, aber immer noch erschwinglich.
Falls es Euch interessiert, schreibe ich Euch mal die Zutaten der Heidelbeermarmelade auf, die ich gerade hier vor mir stehen habe: Wilde Heidelbeeren (50%), ungesüßtes Traubensaftkonzentrat, Geliermittel Fruchtpektin. Das war’s. Solche kurzen und bündigen Zutatenlisten gefallen mir!!! 🙂
Endlich eine zuckerfreie, natürliche und gesunde Marmelade!

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Was ist gesünder: Rohmilch vs. pasteurisierte Milch

Ich bin heute Nachmittag über einen Artikel zu Rohmilch vs. pasteurisierte/homogenisierte Milch gestoßen. Jetzt habe ich versucht, im Internet brauchbare Informationen hierzu zu finden und mir so eine eigene Meinung zu bilden. Wie immer: ein sehr schweres Unterfangen!

Beide Seiten haben überzeugende Argumente: Die Rohmilch-Trinker sagen zum Beispiel, dass in der rohen Milch noch die gesamten Nährstoffe enthalten sind, inklusive des (gesunden) Fettes. Dem setzen die Verteidiger der pasteurisierten/homogenisierten Milch unter anderem entgegen, dass genau diese rohe Milch, da nicht pasteurisiert, zum einen Nährboden für viele Bakterien und, da nicht homogenisiert, zum anderen schwer verdaulich ist. Macht für mich alles Sinn… Leider bringt mich das in meiner Meinungsbildung nicht viel weiter.

Zwei Aspekte überzeugen mich jedoch eher von der Rohmilch:

1. Rohmilch ist natürlicher/naturbelassener.

2. Die Milchindustrie verdient an pasteurisierter Milch, nicht an Rohmilch (Rohmilch ist nur einen Tag haltbar, deshalb wird für die gesamten Milchprodukte in unseren Kühlregalen pasteurisierte Milch verwendet).

Ich werde mal versuchen, an (biologische!) Rohmilch dran zu kommen und einfach zu testen. Vielleicht sagt mir ja dann mein Körper was besser für ihn ist..

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Kinderflohmarkt in Palmanova (Mallorca)

Etwas knapp, aber trotzdem wollte ich noch kurz den Kinderflohmarkt am 17. Mai 2008 in Palmanova ankündigen. Es kann gekauft und verkauft werden (für letzteres muss man sich jedoch anmelden – siehe unten). Viele Flohmärkte gibt es hier auf Mallorca nicht, also es lohnt sich vorbei zu schauen. Dazu ist es sicherlich eine gute Gelegenheit auch andere Mütter, Väter und Babys bzw. Kinder zu treffen.

Kinderflohmarkt

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Apfelkuchen-Backrezept ohne Zucker

Diesmal möchte ich mein neues zuckerfreies Apfelkuchen-Rezept vorstellen. Natürlich können anstelle von Äpfeln auch z.B. Zwetschken, Aprikosen, Erdebeeren o.Ä. verwendet werden. Ich bin ganz begeistert wie lecker so ein Obstkuchen ohne Zucker sein kann (und alle, die den Kuchen probiert haben, stimmen mir hier zu)!

Zutaten (für eine runde Kuchenform von ca. 30cm Durchmesser):

150 gr. (Vollkorn-)Mehl

2 TL Backpulver

4-5 Äpfel

ca. 15 Datteln (ca. 20 Min. in Wasser eingeweicht)

2 Eier

100 gr. Butter

Zimt

Wahlweise: Rosinen, gehackte Walnüsse

Mehl und Backpulver mischen und auf die Seite stellen. Äpfel schälen und nach Wunsch schneiden (Scheiben, Viertel…). Datteln mit Eiern und Butter klein pürieren und mit Mehl-Backpulvermischung zu einem Teig verarbeiten. In eine gefettete Backform geben und verteilen (es sollte ein Rand von 1-2cm geben). Zur Hilfe kann man hierzu einen Esslöffel nehmen, den man vor jedem Streichen kurz in kaltes Wasser tunkt (so klebt der Teig nicht an). Äpfel nach Belieben darauf verteilen, kräftig Zimt darüber geben und möglicherweise Rosinen und/oder Walnüsse. Bei 180ºC ca. 45min. backen.

Jetzt bin ich gespannt, wie Euch dieser zuckerfreie Apfelkuchen schmeckt…

Gutes Gelingen!!!

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Friedliche Babys – zufriedene Mütter von Emmi Pikler

Friedliche Babys - zufriedene Mütter

In ihrem Buch Friedliche Babys – zufriedene Mütter gibt die Kinderärztin Emmi Pikler hilfreiche pädagogische Ratschläge für die Kindererziehung. Sie geht davon aus, dass Babys von Natur aus friedlich sind und erst durch unsere Erziehung unzufrieden, weinerlich und nervös gemacht werden. Laut der Autorin führt das ständige Eingreifen der Eltern in den persönlichen Lernprozess des Babys zu dessen Unzufriedenheit. Ihrer Meinung nach sollte man Babys und Kinder einfach viel mehr lassen, sie nicht ständig hochnehmen, ihnen Dinge zeigen, immer wieder ansprechen, wenn es doch gerade so konzentriert spielt, etc. Auf diese Weise kann das Kind seinen eigenen Bedürfnisse entfalten und zu einer „harmonischen Persönlichkeit“ reifen.

Meinem Mann und mir hat dieser Ansatz geholfen, unser Kind von Anfang an mehr zu lassen und in ihn und die Natur zu vertrauen. Emmi Piklers Herangehensweise kommt uns im Allgemeinen etwas zu radikal vor, aber trotzdem finde ich es als Gedankenanstoß ganz wichtig und kann es allen (werdenden) Eltern nur empfehlen!!!

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Bananen-Quarkspeise-Rezept ohne Zucker

Gestern hat meine Schwiegermutter eine Art Quarkauflauf gemacht und für unseren Sohn und uns einfach eine zuckerfreie Version gemacht, d.h. den Zucker einfach weggelassen. Da dieses Quarkspeise-Rezept unter anderem noch Banane und Rosinen enthält, ist es trotzdem süß genug – auch ohne zusätzlichen Zucker.

Ich selbst habe dieses wirklich leckere und gesunde Rezept noch nicht ausprobiert, werde es aber in den nächsten Tagen auf jeden Fall tun!

Zutaten:

200 gr. Quark

100 ml süße Sahne

4 Eier

Schale einer unbehandelten Zitrone (gerieben)

Zimt

Banane

Rosinen

Zubereitung:

Eier schlagen, Quark, Sahne, Zitronenschale und Zimt (nach Bedarf) hinzufügen und gut durchrühren.
Masse in feuerfeste Schälchen füllen und mit Bananenscheiben und Rosinen (ebenfalls nach Bedarf) belegen. Bei 170ºC ca. 20 Minuten backen.

Viel Spaß und guten Appetit!

PS: Anstatt die Masse in individuelle Schälchen zu füllen, könnte man auch alles in eine große Auflaufform geben und nach dem Backen in einzelne Portionen aufteilen.

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